Bild links v.l.: Carolin Pflügler, Frauke Neumark, Jasmin Angermair, Lisa Alteneder, Claudia Steiger, Jennifer Heimfahrt. Bild oben stehend v.l.: Toby Lammet, Andy Noetzel. Kniend v.l.: Peter Bauer, Andi Pflügler. Nicht auf dem Bild: Anna-Maria Walter, Conny Schnitzer.
Frauke Neumark, Toby Lammet,
Andi Pflügler und Andy Noetzel.
Im Echinger Bahnhofshäusel entstand die Idee zur Gründung der Narrhalla. Hans Gamon, der damalige Bahnhofsvorsteher, sprach von dort aus viele zukünftige Gardemädels und Prinzenpaare an. Doch erst mal musste ein Verein gegründet werden. So geschehen offiziell am 27.11.1959 im Echinger Huberwirt. Unter der Führung von Hans Gamon wurde Gustl Kuffner zum Hofmarschall, Antonie Winklbauer zur Befehlshaberin der Garde und Herr Schmelzer zum Hofnarr benannt. Somit wurde der Fasching, den es schon seit 1953 unter Leitung des VdK´s gab, nun von der Heidechia regiert und veranstaltet.
Der Name Heidechia setzt sich aus den heimatbezogenen Begriffen "Heide" und "Eching" zusammen. Für das Wappen und die beliebten Orden wurde der tanzende Kartoffelkäfer gewählt.
Nun ging es daran, den bevorstehenden Fasching zu organisieren. Als die Garde stand, wurde im Huberwirt der Gardemarsch trainiert. Im Stechschritt hieß es immer wieder "Fias auf´d Höh". Doch die Beine schmeißen konnte die Heidechia scheinbar schon immer gut. Mit Auftritten rund um Eching und sogar in Freising fing die Heichechia an, sich ihren bis heute bestehenden Ruf zu erarbeiten. Angefangen hatte man damals mit einer "Negergarde", und die hartnäckige schwarze Farbe machte so manchen Mädl der sechsköpfigen Garde den nächsten Arbeitstag umso schwerer.
Somit nahm der Fasching Jahr für Jahr seinen Lauf. Die Kostüme, die teilweise von der Ortsansässigen Modefirma "Lydia" gesponsert und von den Gardistinnen oftmals selbst genäht wurden, wurden aufwendiger und farbenfroher. Die zahlreichen Auftritte erstreckten sich über den ganzen Landkreis bis nach München und sogar nach Österreich. Die Narrhalla verbreitete somit ihren Ruf als Faschingshochburg über die Ortsgrenzen hinweg.
Als dann 1973 der Huberwirt umgebaut wurde und der Saal dem Hotelbau zu Opfer fiel kam der große Bruch für die Narrhalla. Da weit und breit kein passender Saal zu finden war, fiel nach dem vorerst letzten Faschingsball beim "Fischerwirt" in Neufahrn dem damaligen Präsidenten Robert Bradel die traurige Aufgabe zu die Heidechia in einen Dornröschenschlaf zu versetzen – aufgelöst wurde der Verein jedoch nie.
Doch so abrupt wie das Faschingstreiben endete, so blitzschnell erwachte der alte Geist der Narrhalla wieder, als im Oktober 1982 das Echinger Bürgerhaus eröffnet wurde. Zehn Jahre lang wurden Narrenkappen, Gardekostüme und Faschingsorden eingemottet, doch nun konnte der Echinger Fasching wieder ungebremst starten.
Michael Loibl und Marion Bradel wurden als Regenten auserkoren, 12 fesche Gardemädels waren gefunden und die Heidechia präsentierte sich mit gewohntem Organisationstalent unter Leitung von Präsident Robert Bradel und Ehrenpräsident Hans Gamon. Und wieder ging es mit ca. 20 Auftritten durch die Landkreise und es dauerte nicht lange, bis sich die Narrhalla ihren Ruf als eine der besten Faschingsgesellschaften zurückeroberte. In den folgenden Jahren gab es eine Reihe von Präsidenten die für die Geschicke der Heidechia verantwortlich waren.
Neben den bereits genannten Hans Gamon und Robert Bradel folgten Franz Lamprecht, Lothar Markwardt, Wolfgang Bock (kommissarisch), Robert Hofmeier und Peter Reis. Da die Verantwortung immer mehr zunahm entschloss man sich ab 2003 ein sogenanntes Kernteam zu installieren. Vier gleich gestellte Präsidenten teilten sich künftig die zahlreichen Aufgaben rund um die Heidechia.
2004 wurde der Verein unter Leitung von Rainer Bachmeier, Florian Uffinger, Jürgen Grimm und Christian Zeilmeier (sogenanntes Kernteam) auf die Nachbargemeinde Neufahrn offiziell ausgedehnt und seitdem nennt sich der Verein "Narrhalla Heidechia Eching Neufahrn e.V."
Kernteam 2004:
Rainer Bachmeier, Florian Uffinger,
Jürgen Grimm, Christian Zeilmeier
Das gesamte Präsidium 2004
Christian Zeilmaier, Rainer Bachmeier, Michael Trostl, Horst Strasser
Stefan Jungmeier, Michaela Uffinger, Sabine Reschauer, Florian Uffinger
Jürgen Grimm, Peter Reiss, Stefan Hühnel
Durch finanzielle und personelle Höhen und Tiefen wurde der Verein immer wieder auf die Probe gestellt. Doch wurde auch Jahr für Jahr bewiesen, dass die Narrhallanesen ein ganz besonderes Völkchen sind. Mit Vorständen die schon immer ihr Herzblut in die Heidechia investiert haben wurde der Spagat zwischen Kostümen und finanziellen Möglichkeiten meistens gut gemeistert. So ist es auch jedes Jahr gelungen eine junge und gutaussehende Garde auf die schlanken Beine zu stellen.
Auch Prinzenpaare müssen jedes Jahr erst mal aufs Neue gefunden werden. Dies ist vor allem aber auch den zahlreichen Helfende Händen im Hintergrund zu verdanken, die sich mit mindestens genauso viel Herzblut um den Verein bemühen.
Derzeit werden Jahr für Jahr zwischen 40 – 50 Auftritte von der Heidechia absolviert und noch immer ist man in den Heimat- und Nachbarlandkreisen unterwegs. Natürlich werden auch viele Veranstaltungen in der Landeshauptstadt mit einem Auftritt der Heidechia bereichert. Trotz der vielen Auftritte hat der Fasching in unseren Breitengraden aufgrund des riesigen Freizeitangebots der 90er Jahre einen anderen Stellenwert erhalten als früher.
Diskotheken, vielfältige Interessen, eigenes Einkommen, ein zum Teil schwindender Gemeinschaftssinn und die gestiegene Mobilität – wer besaß Anfang der 60er Jahre schon ein Auto – lässt den Fasching nicht mehr so attraktiv erscheinen wie zu früheren Zeiten. Natürlich sehen wir das anders!
Auch wenn sich der Gardespruch und die Anzahl der Auftritte im Laufe der Jahre geändert haben ist doch einiges gleich geblieben. Schon immer war wohl die Überzahl an weiblichen Gardemädels an einigen grauen Haaren der Vorstandschaft nicht ganz unschuldig. Auch wurde damals wie heute so mancher Faschingsball bis in die frühen Stunden gefeiert und im Anschluss wurde man meistens noch bei einer fleißigen Gardemutter mit Suppe oder Frühstück versorgt.
Nicht zu vergessen sind die Veranstaltungen unterm Jahr wie Bildersuchfahrten, Hallenfeste, Ritteressen und Ausflüge zu allerlei lustigen Veranstaltungen.
Dies alles macht den Verein zu dem, was er heute ist.
Diese Auszeichnung wird jährlich an Personen
verliehen,
die sich ganz besonders
für die Belange
des Vereins einsetzen.
Preisträger 2011: Rainer Bachmeier
Preisträger 2012: ???
Over and out - was für eine überragende Saison!
Wir hatten sie alle, die Lizenz zum Tanzen, wir wurden entführt in die Welt der Agenten und haben jede Mission erfolgreich gemeistert! Viel zu schnell waren wir vom Diamantfieber geheilt und viel zu lange schien die anschließende Pause.
Lassen Sie sich ein letztes Mal entführen
in die Welt von unserem Prinzenpaar 2011
Lisa II. und Johann I.!
Diamantenfieber, die Jagd der Agenten
